Gehe hin

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Gehe hin

An ganz bestimmten Tagen,
gibt der Staat dem Bürger das Gefühl,
daß er etwas zu sagen hat.
Sofern er politisch und kritisch
seine Meinung künden will,
darf er das, beim Schoppen Bier
oder er geht zuvor zur Wahl.

Dort wählt er,
schön besonnen und geheim,
wieder die selben, altbewährten Politiker.
Mancher kehrt wem so legal
und stimmlich seinen Rücken,
damit wo die neuen Favoriten,
dem Volke dienen können,
am besten doch die Linken,
von der anderen Linkspartei,
weil, link(s)er geht es nicht mehr.
Wem fällt noch rasch ein,
er stimmt doch für die Grünen
oder er nimmt welche von den Rechten?
Nein, sollten es nicht lieber
die Gelben aus der Mitte sein?

Wer die Wahl hat,
der hat auch die Qual,
steht dann und wann
man weiß es nie,
mit seiner Weisheit
auf dem Schlauch,
was ein jeder kennt im Land
und wie es kommen kann,
in unserer deutschen Demokratie.

Von der politischen Bürgerqual,
dem ganzen stressigen Krampf
und nervenden Parteienkampf,
habe ich schon vor der Wahl,
so einen fetten Hals, wie nie
und meist die Faxen dick,
jedenfalls die Nase voll:

Ehrlich, ich weiß,
daß ich immer noch nicht weiß,
wer mich zukünftlich regieren soll,
seine Versprechen hält
und wem man vertrauen kann.
Alleine nur mit dickem Hals,
bessert sich doch nichts,
verändern wir nicht unsere Welt.

Sehr gut erinnere ich mich,
wie es war in Berlin,
als die Menschen friedlich
über die einstigen Grenzen kamen,
sich fröhlich an den Händen hielten,
hüben und drüben zusammenliefen
und unter Freudentränen
sich in die Arme nahmen,
gemeinsam damals ausriefen:

WIR SIND DAS VOLK!

Jeder Bürger ist doch ein Teil davon.
In unserem hohen, Regierungshaus,
es war nicht immer so gewesen,
geht alle Staatsgewalt
immer noch vom Volke aus,

wenn wir wählen gehen.

Im deutschen Grudgesetz
kann es jeder lesen,
Darum gehe hin,
nutze dein Recht zum Umgestalten,
denn es macht Sinn.

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